Wer eine preiswerte Alternative zu Flash sucht, kann sich mit KoolMoves eigentlich nicht verkaufen. Die Version 3.30 liegt nur in englischer Sprache vor. Dafür ist die Version 2.80.4 in deutsch beim Sybex-Verlag zu bekommen. Welche
Verbesserungen bis zur Version 3.30 hinzu gekommen sind, das schaut man am besten auf der Seite von KoolMoves nach. Die Bedienung und das Design des Programms sind zunächst sehr ungewohnt. Man braucht einige Zeit, um sich mit den Eigenschaften und
Möglichkeiten vertraut zu machen. Zeigen andere Animations- und Flashprogramme z.B. jedes Bild, so listet KoolMoves nur jedes Schlüsselbild auf. Unterschiedliche Ebenen gibt es nicht. Dafür bekommt man aber für jede Vektorfläche ein umfangreiches Eigenschaftsmenü und die Möglichkeit, Gruppen von Vektorformen zu bilden. Im Eigenschaftsmenü lassen sich Farbe, Linie verändern, aber auch Effekte zu ordnen. Ein Klick und die
Vektorfläche ist eine Maske oder eine Button. Das geht schnell und zügig, wenn man es weiß. Vektorgrafiken fügen sich aus einzelnen Vektorflächen zusammen. Da überlagern sich schnell einige Vektoflächen. Damit man aber jede Fläche wieder finden kann, werden sie automatisch vom Programm gekennzeichnet und in einem eigenen Fenster aufgelistet. Den Namen kann man jeder Zeit selber verändern. Es gibt noch viele solcher
Berbeitungsmöglichkeiten, die eine gute Hilfe sind, wenn man sie denn gefunden hat. Die Hilfe ist kompakt und nicht serh ausführlich. Z.B. wie ein Preloader ensteht, das sucht man dort vergeblich Die Zeichenmöglichkeiten für Vektorgrafiken sind ausreichend. Auch verfügt das Programm über reichhaltige Mittel, Vektorgrafiken zu bearbeiten und zu verändern. Animationen müssen Keyframe für Keyframe entwickelt werden. Eine Ausrichtung an einem Pfad fehlt. Dafür gibt es einige vorgefertigte Textanimationen, die sofort benutzbar sind. Man kann Grafiken nicht nur animieren, sondern mit einem ActionScript ist auch die Möglichkeit Abläufe zu programmieren. Für einen Einsteiger recht kompliziert, aber mit etwas Geduld kommt auch
hier zu guten Ergebnissen. Für einige Flashfilme benötigt man einen Vorlader, damit der Film erst abläuft, wenn alles auf dem Computer vorhanden ist. Auch das erledigt KoolMoves einfach mit einer eigenen Funktion. Zum Schluss ist noch zu erwähnen, das KoolMoves alle wichtigen Pixel und Vektorgrafiken wie auch SWF-Flash-Dateien importiert. Externe
SWF-Dateien können auch als Objekt integriert und aufgerufen werden Alles in allem eine empfehlenswerte Flash-Alternative. |